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KUBO sieht Wachstumschancen für High-Tech-Gewächshäuser, wenn Investitionsrisiken sinken

Geschrieben von NPM Capital | 26.02.2026 10:12:11

Durch Klimawandel, Wasserknappheit und zunehmender Bedarf an Ernährungssicherheit wächst weltweit die Nachfrage nach High-Tech-Gewächshäusern. Jedoch kann der Sektor nur dann substantiell wachsen, wenn die Technologie einfacher wird und die Investitionsrisiken sinken. Das sagt Wouter Kuiper, CEO der NPM-Beteiligung KUBO Group, einem niederländischen Entwickler von High-Tech-Gewächshausprojekten.

 

Die Landwirtschaft verlagere sich zunehmend auf kontrollierte Anbauumgebungen, sagte Kuiper in einem Interview mit der britischen Website Investment Reports. Strengere Umweltvorschriften, Wasserknappheit und wechselnde Wetterbedingungen machten den Anbau im Freien weniger vorhersehbar. Die Nachfrage nach Gewächshäusern steige, insbesondere in Regionen wie dem Nahen Osten, Europa und Kanada. Der größte Markt liege im Anbau von Obst und Gemüse, insbesondere Tomaten, Paprika und Gurken.

 

Eine wichtige Voraussetzung für weiteres Wachstum ist laut Kuiper die Verringerung der Abhängigkeit von Fachwissen. KUBO investiert daher in Sensoren, Daten und Algorithmen, um Anbauprozesse besser vorherzusagen und zu steuern. Mit Hilfe von Software und künstlicher Intelligenz liessen sich Erträge genauer vorhersagen und Energie- und Kostenrisiken besser steuern. Dies dürfte den Einstieg in den High-Tech-Gewächshausbau für Investoren attraktiver machen.

 

Auch im Bereich Nachhaltigkeit sieht das Unternehmen technologischen Fortschritt. Moderne Gewächshäuser könnten zunehmend mit Restwärme, beispielsweise aus Rechenzentren, beheizt werden und nutzen teilweise CO₂ aus der Außenluft statt externer Zufuhr. Laut Kuiper ermöglichen solche Innovationen, den CO₂-Ausstoß bei der Lebensmittelproduktion weiter zu reduzieren und den Anbau effizienter und vorhersehbarer zu gestalten.

 

Quelle: Investment Reports